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Philine Conrad

actress                writer                painter

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shooting for the german documentary "Ganz normale Männer" (ZDF)

invitation as an author to be part in the literature database NRW


receipt of the NRW artist grant for freelance artists

the radio play "The Gift" is produced by WDR

the theatre piece "Lulla-bye for a mother" is published by Literatur Nordost

receipt of the NRW artist grant for freelance artists

shooting for the famous german series "Lindenstrasse" (WDR)

the theatre piece "Lulla-bye for a mother" wins the Northeast Literature Prize

The jury's verdict: “An oppressive family cosmos opens up before us:
In the size of the universe. Daughter and mother in a tight-knit battle
about the I-Highness. Masterful family drama!"

the announcement
the text

Hallo. Schön, dass Du auf meiner Seite gelandet bist. Ich bin Philine Conrad, geboren und aufgewachsen als Lisa Conrad in Köln. 2010 entdecke ich das Theater bei einem Schauspielworkshop an der studiobühne köln. Zu der Zeit studiere ich an der Universität zu Köln Regionalstudien Lateinamerika und Politik und schließe ein Jahr später mit einer Abschlussarbeit zu Geheimdiensten und Wikileaks ab. Ich kündige meinen Job bei "Monitor" (WDR) und reise im Oktober 2011 für 3 Monate nach Ecuador, wo ich 2006 schon einmal für 6 Monate gelebt habe. Einen Tag vor Abflug verkaufe ich meinen schönen schwarz-roten VW Käfer (Baujahr '68) und schicke eine Bewerbung für den Studiengang 'Schauspiel' an die UDK Berlin - wovon außer einer guten Freundin niemand etwas weiß. In Quito mache ich einen Schauspielkurs auf Spanisch und einen Klinik-Clown-Workshop bei dem Gründer der Klinik-Clowns Quito. Es kommt eine Mail aus Berlin: Die UDK bittet für das Vorsprechen um einen Monolog von Shakespeare. Ich mache mich auf die Suche und werde nach 2 Stunden in der Buchhandlung Libri Mundi im Zentrum von Quito fündig. Es gibt nur ein Werk im Angebot: 'König Lear'. Ich kaufe es für 22 Dollar und studiere den Edmund. Zwei Tage nach meiner Rückkehr nach Köln (es ist Karnevalssamstag) kaufe ich ein One-Way-Ticket für die Deutsche Bahn, packe zwei Reisetaschen - eine mit Kleidung, die andere mit wichtigen Dokumenten - und ziehe nach Berlin. An der UDK komme ich nicht weiter, spiele aber drei Monate später meine erste Premiere mit „Biedermann und die Brandstifter“ als einer der Brandstifter auf verschiedenen Dachböden zwischen Temeplhof und Wedding. Es folgen weitere Produktionen: “Vom Inneren der Farben” (2013) - im Hebbel am Ufer aufgeführt, "Grenzfa(e)lle" (2014) im Heimathafen Neukölln und "Kritische Masse" am Maxim Gorki Theater (Regie: Suna Gürler). Im Juli 2014 werde ich an der Schauspielschule Theater der Keller ins 3. Studienjahr aufgenommen und ziehe wieder nach Köln. Im Februar 2016 mache ich meinen Abschluss - unter anderem mit einem Monolog von Gudrun Ensslin: "Ich rede, wenn ich reden will. Und nicht wenn ihr wollt, Ihr Scheißer!" und versiegele damit die Zeit an der Schauspielschule. Zwischen 2015 und 2018 spiele ich am Theater der Keller und am Comedia Theater - unter anderem den Krabat in “Krabat”. Das Stück “Weiß ist keine Farbe” wird 2018 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. 2018 erhalte ich das NRW Nachwuchsstipendium und 2019 gewinnt mein Stück “Lulla-Bye for a Mother” den Literaturpreis Nordost. Zwischen 2020 und 2024 wirbelt die Corona-Zeit alles durcheinander. Erst Beschränkungen, dann Arbeitsverbot - ich habe viel geschrieben, im "Theater am Rand" in Oderaue, Brandenburg 2 Jahre lang eine Gesprächsreihe moderiert und geleitet und 2022 mein erstes eigenes Hörspiel produziert. Im Januar 2023 wurde es im ars vobiscum Verlag veröffentlicht, seit 2026 läuft es im massel Verlag. Seit 2025 stehe ich wieder auf der Bühne. ... to be continued.... 

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about me

Bruno Cathomas

"I have worked with Philine Conrad and am very happly

convinced by her acting performances.

In my opinion, she is very expressive and has a great

immediacy in her acting."

 

Bruno Cathomas - Actor/Director

"Philine Conrad is a German multi-talent. Like many other artists, she too had to suffer the effects and I therefore take the liberty of supporting this artist in particular: there are not many artists who take the risk of jeopardizing their existence for critical statements in these times anyway."

 

Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch - Physician

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